Leben mit Kind

Frische Luft auch im November

Wir sind mitten im November angekommen und damit im richtig richtig, teils fiesen verregneten, kalten und oftmals ungemütlichen Herbstmonat. Ich habe alle Klamotten für die kalten und nassen Tage wieder nach vorne gerückt, die Boots aus dem Keller ausgegraben und auch die Ausstattung für die Kleine wieder wintertauglich gemacht…Somit sind wir prinzipiell gewappnet für die kalten dunklen Tage. Und wenn es nicht gerade in Strömen regnet, dann packen wir uns am Nachmittag auch warm ein und raus geht’s….

Ich habe mal versucht zu überlegen, wann ich bzw. wir das letzte Mal an einem Tag nicht mindestens einmal draußen waren um frische Lust zu tanken. Und ich kam zu dem Ergebnis, dass ich mich nicht erinnere. Seit die Kleine auf der Welt ist, war es mir wichtig, mindestens einmal am Tag draußen zu sein. Ein Spaziergang oder ein Treffen mit anderen irgendwo in einem Park oder an einem Spielplatz. Und inzwischen ist es selbstverständlich im Alltag und kaum mehr wegzudenken. Gerade am vergangenen Wochenende und dem ständigen Regen habe ich es wieder gemerkt. Ich muss raus. Ich brauche frische Luft. Und auch bei meiner kleinen Tochter stelle ich es fest. Sie fordert es inzwischen klar ein und ihr tut das Spielen und die Bewegung an der frischen Luft sehr gut.

Da kommt die Blogparade zum Thema „Draußenzeit trotz Novembergrau“ von GesasGrossesGlück gerade richtig. Gesa schrieb mich vor einigen Tagen an und fragte, ob ich nicht an der Parade teilnehmen möchte und meine Ideen und Erfahrungen teilen möchte.

Na klar. Kurz vor knapp aber klar schreibe ich dazu meine Erfahrungen und Tipps für euch zusammen.

Großartig motivieren zum „Rausgehen“ muss ich mich eigentlich nicht mehr. Ich brauche meine tägliche Portion frische Luft inzwischen so sehr, dass ich mich manchmal frage, wie ich das so vor Schwangerschaft und Mamasein gemacht habe, als ich noch in Vollzeit meinem Job nachging, der zu 90% im Büro stattfand.

Aber gut. klar ist ich will raus und die kleine Maus ist gefühlt bei jedem Wetter gerne draußen. Ihr macht das Herbstwetter gar nichts aus. Regen nicht, Hagel nicht, Wind ist lustig und Nebel interessiert sie einfach nicht.

Und wenn „mein Schweinehund“ wirklich mal so richtig groß ist, dann stelle ich mir vor, wie ich abends völlig unzufrieden bin, weil ich es doch nicht geschafft habe, unsere beiden Popos mal vor die Türe zu bekommen.

Warm eingepackt ziehen wir also los.

Was wir bei dem Wetter draußen so machen?

Wir gehen runter in den Hof. Dort kann C mit ihrem BobbyCar durch die Gegend flitzen, Steine sammeln und sich einfach sehr frei und ohne große Gefahren im Garten bewegen.

Ansonsten laufen wir auch gern zu unserem Spielplatz hier um die Ecke. Dort entdeckt die Maus immer wieder viel Neues und Spannendes. Dauerbrenner auf dem Spielplatz ist aktuell aber die Schaukel – ganz klar.

Oftmals laufen wir entweder vorher oder nachher noch eine Runde um den Woog herum. Hier war auch Pfützen springen schon ganz hoch im Kurs.

Ansonsten sind wir auch gern in unserem Saisongarten. Dort können wir uns auch ganz frei bewegen, es gibt keine Gefahren und es ist sehr entspannt Zeit dort zu verbringen

Und dann gibt es noch das Hofgut in Darmstadt. Dort ist es ein Paradies für Ausflüge. Denn es gibt ein großes Heubad, einen riesigen Fuhrpark an BobbyCars und Traktoren, Laufrädern und Dreirädern. Die Hühner laufen frei herum und ab und zu braust der Bauer mit seinem Traktor übers Gelände und bringt die Ernte vom Feld. Das ist für meine Tochter sowas von spannend. Sie ist dann total beschäftigt und meistens ganz zufrieden mit sich und mir und ihrer Umwelt 🙂

Was sind die Tipps und Tricks, die ich geben kann?

Wenn es wirklich mal einfach ununterbrochen regnet, dann gibt’s einen kleinen Turbo Spaziergang zum Bäcker oder zum nächsten Supermarkt, wo ich dann noch Kleinigkeiten einkaufen kann. Somit kann ich etwas Erledigen und wir kommen zumindest kurz raus. Denn auch ein kurzer Ausflug an die frische Lust tut gut.

Verabreden hilft. Wenn wir uns verabreden, dann kann es noch so ungemütlich sein, in Gesellschaft lässt es sich auch im nebligen und kalten November besser aushalten. Und: Der innere Schweinehund hat noch einen anderen Gegner. Denn wir wollen ja nicht „grundlos“ die Verabredung absagen. Eine Verabredung „verpflichtet“ uns ja ein Stück weit. Und das hilft – gerade an den ganz ungemütlichen Schlechtwettertagen im Herbst und Winter. Verpflichten heißt für mich aber nicht, dass es in einem Gefühl von Zwang ausarten soll. Aber wenn es mir ohnehin wichtig ist, mich mit der Kleinen nach draußen zu bewegen, dann kann eine Verabredung durchaus hilfreich sein.

soviel von meiner Seite zum Thema „Draußenzeit trotz Novembergrau“. Ich bin gespannt, was ich sonst noch so zu der Blogparade zu lesen bekomme. Denn Tipps, Tricks und Erfahrungen anderer Mamas und Familien sind doch immer spannend.
Alles Liebe,
Susanne

2 Kommentare

  • gesasglueck

    Liebe Susanne!
    Da hast du recht: wir könnten tatsächlich auch mal gucken, welche Spielplätze es hier in der Gegend gibt. Da haben wir uns noch gar nicht aufgehalten! Und fußläufige Bekannte mit kleinen Kindern haben wir hier auch nicht. Beides wäre sicher hilfreich! Ich muss mal die Augen aufhalten!
    Danke für die Tipps und deinen Beitrag!
    Liebe Grüße!

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